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Körperbezogene
Diagnostik und Intervention
Zielsetzung
der Ausbildung
Die Fortbildung wendet sich an pädagogische
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
wie auch an Berufstätige aus
dem gesundheitspräventiven- und
therapeutischen Bereich, die ihr Wissen
um Grundkenntnisse der körperorientierten
Methodik erweitern möchten. Die
Ausbildung soll die Teilnehmer/innen
dazu befähigen, die Körperhaltung
und Körperbotschaften der Klientel
differenziert und adäquat wahrzunehmen,
sensibel auf sie zu reagieren und
adäquate körperbezogene
Interventionen unterstützend
zur pädagogischen und therapeutischen
Arbeit einsetzen zu können.
Ziel
der Körperarbeit (Bioenergetische
Analyse)
In unserem Körper sind
alle unsere Erfahrungen, unsere erlernten
Reaktionsmuster und Gefühle gewissermaßen
„eingestanzt“. Die Körperarbeit
geht davon aus, dass geistig-seelische
und körperliche Prozesse eng
miteinander verbunden sind, d.h. prägende
Lebenserfahrungen ihren Niederschlag
im Körper des Menschen finden.
Der Ansatz der Bioenergetischen Analyse
gibt uns ein fundiertes Diagnostikum
an die Hand, mit dessen Hilfe wir
Körperhaltungen identifizieren
können. Emotionale Störungen,
die in bestimmten entwicklungspsychologischen
Phasen auftreten, werden als „Blockierungen“
der Lebensenergie aufgefasst. Sie
zeigen sich in entsprechenden körperlichen
Charakteristiken. Im Seminar werden
die Grundlagen dieser Körperstrukturen
(Neurobiologie, Entwicklungspsychologie,
Körpertypologien) sowie Grundprinzipien
und grundlegende Techniken der energetischen
Körperarbeit vermittelt. Diese
können in der pädagogischen
und therapeutischen Arbeit eingesetzt
werden.
Themen der Kursblöcke:
Einführung in die Grundlagen
der Bioenergetischen Analyse
Körperbezogene
Selbstwahrnehmung
Thematisch
relevante Erkenntnisse der Neurobiologie
Entwicklungspsychologie
Charakterstruktur:
Körperdiagnostik
Methoden
und Techniken der Körperarbeit
Grundlagen
des systemtheoretischen Ansatzes
Fallbesprechungen
und Supervisionn
Nach
zwei Jahren sollen die Teilnehmer/innen:
- eine vertiefte Selbstwahrnehmung
für körperliche Signale
entwickelt haben,
- Körperhaltung und Körperbotschaften
der Klienten adäquat wahrnehmen
können,
- mit den eigenen körperlichen
Reaktionen auf Signale der Klient/innen
umgehen können,
- Interventionstechniken je nach Erfordernis
anwenden können,
- ein Repertoire an körperlichen
Entspannungstechniken erarbeitet haben.
Methoden
Praktische Übungen zur Sensibilisierung
der Körperwahrnehmung, zu Grundprinzipien
der Körperarbeit, zum Gruppenprozess
auf der Körperebene; fallbezogene
Techniken zur Anwendung in der praktischen
Arbeit; selbstreflexive Arbeit in
Kleingruppen
Zielgruppe
Die Qualifizierung wendet sich an
pädagogische Fachkräfte
in der Kinder- und Jugendhilfe und
im Bildungsbereich, an Berufstätige
aus dem Gesundheits- und therapeutischen
Bereich sowie an Angehörige psychosozialer
Berufe, die ihr Wissen um Grundkenntnisse
der körperorientierten Methodik
erweitern möchten.
Teilnahmevoraussetzungen
Fach-Abitur, Ausbildung in einem pädagogischen,
psychosozialen oder gesundheitsbezogenen
Beruf, drei Jahre Berufserfahrung
Bestandteile
Die Zusatzausbildung umfasst folgende
Bestandteile:
24 Seminartage, Intervisionsgruppen
zwischen den Seminarblöcken,
Hausarbeit zu Fallberichten, Kolloquium.
Hinweis
Die Zusatzausbildung ist als Fortbildung
von der Bayerischen Psychotherapeutenkammer
akkreditiert.
Zertifikat
Nach
erfolgreicher Teilnahme erhalten die
Teilnehmer/ innen ein Zertifikat des
Institut für Fort- und Weiterbildung,
Forschung und Entwicklung (IF) der
Katholischen Stiftungsfachhochschule
München.
Die
Referentin
Fachliche Leitung: Angelika
Schretter
Soziologin; Ausbildung in Biodynamik,
Bioenergetischer Analyse, Paartherapie,
NLP und Organisationsentwicklung
Seit 1980 private Praxis für
Körperpsychotherapie, Paarberatung
und Supervision/Coaching in München
Seminare für Kommunikation, Körperarbeit,
Teamentwicklung, Kreativitätsentwicklung
in der Erwachsenenbildung
Trainerin für Coaching, Kommunikation
und Körperarbeit (BA)
Sechs Jahre berufspolitische Tätigkeit
als Präsidentin der European
Federation for Bioenergetic Analysis-Psychotherapy
und Board Member of the International
Institute for Bioenergetic Analysis,
N.Y.
Zahlreiche Veröffentlichungen
zu Körperarbeit und Familientherapie
Vortragsmanuskript "Zum Ansatz
der Bioenergetischen Analyse"
als
PDF hier
Manuskript "Der Körper,
der ich bin. Nachnähren aus körpertherapeutischer
Sicht" als
PDF hier
Manuskript "Wie die Kindheitserfahrung
ihren körperlichen Ausdruck findet"
als
PDF hier
Infoabend:
Am 28. September 2010, um 18.30 Uhr
findet für Interessierte ein
kostenloser Info-Abend statt. Wir
bitten um Anmeldung.
Fragen Sie nach!
Organisatorisches und Zugangsvoraussetzungen
Dauer:
Die Zusatzausbildung umfasst 24 Seminartage
(6 Blöcke mit 4 Tagen), verteilt
auf zwei Jahre und Intervisionsgruppen
zwischen den Blöcken
Beginn der Zusatzausbildung: Donnerstag,
25. bis Sonntag, 28. November 2010
Leitung: Angelika Schretter
Organisation: INPUT e.V.
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Seminarkosten: EUR 3090,– (Verpflegung
und Getränke sind ggf. selbst
zu zahlen)
Zahlungsweise: in drei Raten
Anmeldeschluss: 18. Oktober 2010
Anmeldung bei: INPUT e.V., Sandstr.
41, 80335 München,
Tel. (089) 291 604 63, E-Mail info@inputseminare.de
Weitere
Informationen erhalten Sie von Herrn
Walser bei INPUT unter Tel. (089)
29160463 oder E-Mail info@inputseminare.de
Anmeldungen
richten Sie bitte schriftlich an INPUT
e.V., Sandstr. 41, 80335 München
oder per Fax (089) 291 34 45.
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Kontaktformular
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