"Die Welt ist nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind."
E. von Hirschhausen  
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Praxiskompetenz:
Psychische Auffälligkeiten und psychosomatische Störungen bei Kindern und Jugendlichen
Neben den „gängigen" Störungsbildern wie ADHS, HKS und Legasthenie treffen wir bei Kinder und Jugendlichen auf vielfältige andere Störungen, die vor allem im Bereich der voll- und teilstationären Jugendhilfe eine große pädagogische und therapeutische Herausforderung für die Teams der Betreuer als auch für den jeweiligen Fachdienst darstellen.

Neben der Vermittlung diagnostischer Kenntnisse, wie z. B. der Phänomenologie, der Nosologie und Ätiologie der Störungsbilder, stehen vor allem die jeweiligen Interventionsmöglichkeiten und prognostischen Aspekte im Vordergrund des Seminars. Aber auch die Bedeutung früher Bindungsbeziehungen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Entwicklung des Selbstkonzepts eines Kindes werden Thema der Veranstaltung sein.
Inhalte: Ziele:
Einführung in die Diagnostik Kinder- und Jugendpsychiatrischer Störungsbilder (ICD-10)

Enuresis (F98.0)

Enkopresis (F98.1)

Essstörungen (F50) Anorexia nervosa (F50.0), Bulimia nervosa (F50.2)

Dissoziative Störungen (F44)

Reaktive Bindungsstörung (F 94.1)

Depressive Episode (F32)

Persönlichkeitsstörungen (F60)

Vermittlung der Inhalte anhand von Fallbeispielen

  Durch differenziertes Wissen um die jeweiligen Störungsbilder und die damit verbundene Psychodynamik, vor allem auch im Hinblick auf die pädagogisch-therapeutische Beziehung und die Gegenübertragung, wird den Teilnehmern ein souveräner und fachlich kompetenter Umgang möglich und die eigene psychische Belastung reduziert.
Referent/in: Karin Hanske (Psychologin, Psychotherapeutin)
Termin: Mittwoch, 24. bis Freitag, 26. März 2010
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: EUR 270,–
Anmeldeschluß: 24. Februar 2010
Anmeldung: online hier
 
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