"Die Welt ist nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind."
E. von Hirschhausen  
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Praxiskompetenz:
Nervensägen im pädagogischen Alltag (ADHS)
Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten und Störungen der Impulskontrolle stellen ebenso einen Großteil des Klienteles der Jugendhilfe dar wie junge Menschen mit erhöhter Aggressionsbereitschaft und delinquentem Verhalten. Das pädagogische Fachpersonal fühlt sich häufig Provokationen und herben Rückschlägen ausgesetzt und benötigt neben einer konsequenten Haltung und einer guten Selbstreflexion auch ein umfangreiches und geeignetes Methodenrepertoire, um die gesetzten pädagogischen Ziele erreichen zu können.
Inhalte: Ziele:
Grundlegendes Wissen über Definition, Ätiologie und Phänomenologie hyperkinetischer Störungen und Störungen des Sozialverhaltens

Vom Belohnungsplan bis zum Beziehungsangebot: multimethodale Interventionsansätze in der Behandlung

Selbstbild und Selbstwertproblematik betroffener Kinder und Jugendlicher wahrnehmen und verstehen lernen

Reflexion eigener Erfahrungen und der damit verbundenen Emotionen im Umgang mit hyperkinetischen und aggressiven jungen Menschen

Professioneller Umgang mit Insuffizienzgefühlen und der Kritik von Eltern und Lehrern

  In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt neben der Vermittlung von faktischem Wissen in der Auseinandersetzung mit den eigenen Erwartungen und Emotionen im Umgang mit den "Nervensägen" im pädagogischen Alltag. Durch den Erwerb geeigneterer Copingstrategien gewinnen die Teilnehmer ein souveränes Verhalten im pädagogischen Alltag und steigern ihre Belastbarkeit.

Methoden Vortrag, Plenumsgespräch, Kleingruppenarbeit, Fallarbeit und Rollenspiele
Zielgruppe: Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Jugendbildungsstätte Burg Schwaneck statt.
Referent/in: Karin Hanske (Psychologin, Psychotherapeutin)
Termin: Dienstag, 8. und Mittwoch, 9. Juni 2010
Ort: Burg Schwaneck, Pullach
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: EUR 189,– (einschließlich Mittagessen)
Anmeldeschluß: 8. Mai 2010
Anmeldung: online hier
 
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