"Der Mensch hat dreierlei Wege
klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste."
Konfuzius  
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Zertifizierte Zusatzausbildung zum/zur Sozialkompetenztrainer/in

Der gesellschaftliche Wandel, hat zur Folge, dass die Familie soziale Kompetenzen nicht mehr in dem Maße an die Kinder vermittelt, wie dies früher geschah. Auch durch die in größerem Maße notwendigen Sozialkompetenzen im beruflichen Bereich, werden höhere Anforderungen bezüglich dieser Kompetenzen an Jugendliche gerichtet. Ausbildungsbetriebe klagen oft, dass bestimmte Jugendliche diese Erwartungen nicht erfüllen. Andere gesellschaftliche Instanzen geraten dadurch zunehmend in die Verantwortung, Erziehung und Sozialisation zu übernehmen. Schule und Jugendhilfe werden zunehmend stärker gefordert, im Rahmen ihrer Angebote auch personale und soziale Kompetenzen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln.
Im pädagogischen Alltag von Schule und Jugendhilfe wird man immer wieder mit den Defiziten der Kinder und Jugendlichen im sozialen Umgang konfrontiert. Dies macht es notwendig, angemessen auf diese sozialen Defizite einzugehen und entsprechende methodisch-didaktische Konzepte zu entwickeln, mit deren Hilfe Kinder und Jugendliche soziale Kompetenzen erlernen können.
Soziale Kompetenz, häufig auch „Soft Skills“ genannt, bezeichnet das Spektrum all der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, individuelle Handlungsziele mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe zu verknüpfen und auch das Verhalten und die Einstellungen von Mitmenschen in diesem Sinne zu beeinflussen. Soziale Kompetenz bezeichnet somit die Gesamtheit der Fertigkeiten, die für die soziale Interaktion nützlich oder notwendig sind.
Durch die Zusatzausbildung setzen sich die Teilnehmer/innen mit der Frage auseinander, was Sozialkompetenz umfasst, da sich diese Kompetenz aus verschiedenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zusammensetzt. Sie sind am Ende der Ausbildung in der Lage, die Sozialkompetenz bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Gruppen gezielt zu fördern.

Zielsetzung der Zusatzausbildung
Die Teilnehmer/innen erlernen, inhaltliche Angebote zu gestalten, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene befähigen, sozial kompetent und eigenverantwortlich zu handeln. Diese Angebote sind besonders im primär- und sekundärpräventiven Bereich angesiedelt. Den Teilnehmer/innen werden inhaltlich-fachliche Fähigkeiten vermittelt, sie erlangen methodisch-didaktische Fertigkeiten und sind in der Lage, als Trainer passende konzeptionelle Antworten für die Anforderungen in der Praxis zu entwickeln, und ihre Rolle als Trainer zu klären. Neben dem Erwerb fachlich-methodischer Kompetenz setzen sich die Teilnehmer auch selbstreflexiv mit ihren persönlichen und beruflichen Hintergründen auseinander.

Inhalte der Ausbildung
- Modul 1: Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung (Selbstkompetenz): Sich selbst und andere besser wahrnehmen, Selbstkritik, Stärken und Schwächen, zentrale Aspekte der Persönlichkeit
- Modul 2: Emotionale Kompetenz (Empathiefähigkeit): Wahrnehmung eigener Gefühle und Wahrnehmung der Gefühle anderer, negative Gefühle bewältigen, Emotionskontrolle, Selbststeuerung
- Modul 3: Kommunikationskompetenz (verbal und non-verbal): verbale und non-verbale Kommunikation, Gesprächsregeln, Umgang mit Nähe und Distanz
- Modul 4: Soziales Lernen in der Gruppe: Gruppendynamik, Gruppenklima, Selbstbehauptung, Abgrenzung, Anpassung und Integration
- Modul 5: Umgang mit Konflikten: Strategien zur gewaltfreien Kommunikation und Konfliktvermeidung und -lösung
- Modul 6: Selbstmanagement: Selbstmotivation, Selbstreflexion, Selbst- und Beziehungsmanagement, Selbstkompetenz
- Modul 7: Mentoring und Führungskompetenz: partizipatorische Anleitung und selbstreflexive Führung, individuelle Begleitung und Unterstützung, Gruppen verantwortungsbewusst und situationsgerecht führen
- Modul 8: Sozialkompetenztrainer: Auseinandersetzung mit der Trainer-Rolle, Konzepte für spezifische Anwendungsbereiche, persönliche Perspektiven, Kolloquium, Abschluss

Termine:
Modul 1: 5.-7. November 2012 mit den Referenten Cordes/Egger
Modul 2: 10.-12. Dezember 2012 mit der Referentin Breidenbach
Modul 3: 28.-30. Januar 2013 mit den Referenten Cordes/Egger
Modul 4: 13. - 15. März 2013 mit der Referentin Holzbauer
Modul 5: 13. - 15. Mai 2013 mit den Referenten Cordes/Egger
Modul 6: 1.-3. Juli 2013 mit den Referentin Breidenbach
Modul 7: 7. - 9. Oktober 2013 mit der Referentin Cordes/Egger
Modul 8: 11. - 13. November 2013 mit den Referenten Cordes/Egger

Methoden: Impulsreferate, Literaturstudium, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, kollegiale Beratung, Hausarbeiten, Situationsanalyse, Praxisreflexion

Bestandteile: Die Zusatzausbildung umfasst 8 Module mit insgesamt 24 Seminartagen, Intervisionsgruppen zwischen den Modulen, Falldokumentation, Hausarbeit (Konzept / Projektbericht), Kolloquium

Referent/innen:
Fachliche Leitung:
Dagmar Cordes; Sozialpädagogin; Mediatorin und Ausbilderin in Mediation (BM), Sozialtherapeutische Rollenspieltrainerin (ASIS), Fachberaterin für Opferberatung, Antigewalttrainerin (IfKHL)
Werner Egger; Sozialpädagoge, Supervisor, Teamentwickler; langjährig tätig in einer heilpädagogischen Einrichtung und der Schulsozialarbeit; freiberuflicher Fortbildner
Weitere Referent/innen:
Angelika Breidenbach; Sozialpädagogin; Zusatzstudium Erwachsenenpädagogik (Hochschule für Philosophie München), Systemischer Coach (SG); Trainerin in den Bereichen Kommunikation, Konfliktmanagement, Teamarbeit, Kreativitätstechniken, Selbstmanagement
Susanne Holzbauer; Psychologin; Psychologische Psychotherapeutin, Trainerin für Gruppendynamik und Organisationsdynamik, Supervisorin (DGSv); Leitungstätigkeit in der Jugend- und Suchthilfe; freiberufliche Referentin
Ferdinand Walser M.A.; Pädagoge, Diplom-Enneagrammlehrer (DV); langjährige Tätigkeit in der Forschung, der Kinder- und Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung; Geschäftsführer von INPUT e.V.; Schwerpunkte: Enneagramm- Seminare, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung

Zielgruppe: Insbesondere Fachkräfte im pädagogischen Bereich: Schule, Jugendhilfe, berufliche Bildung, Ausbildung, Nachqualifizierung im Bereich der Arbeit mit Gruppen/Klassen oder Einzelfällen

Teilnahmevoraussetzung: Pädagogische/fachliche Ausbildung, drei Jahre Berufserfahrung, Bereitschaft zur Selbstreflexion, eine Möglichkeit zur Anwendung des Gelernten ist erwünscht.

Kooperation: Mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung (IF) der Katholischen Stiftungsfachhochschule München.

Zertifikat: Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat des Institut für Fort- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung (IF) der Katholischen Stiftungsfachhochschule München.

Hinweis
INPUT e.V. nimmt Prämiengutscheine aus dem Programm zur Förderung von Fort- und Weiterbildung der Bundesregierung an. Genaue Informationen zur Bildungsprämie
finden Sie auf der Internetseite www.bildungsprämie.info.

Info-Abend:
Am 12. Juni 2012, um 17:30 Uhr findet für Interessierte ein kostenloser Info-Abend statt. Wir bitten um Anmeldung. Fragen sie nach!

Organisatorisches:
Dauer: Die Zusatzausbildung umfasst 24 Seminartage in 8 Blöcken
Beginn: 5. bis 7. November 2012
Leitung: Dagmar Cordes, Werner Egger
Organisation: INPUT e.V.
Ort: München
Teilnehmer/innen: max. 18
Seminarkosten: 2490,– EUR
Zahlungsweise: In drei Raten
Anmeldeschluss: 5. Oktober 2012
Anmeldung bei: INPUT e.V., Sandstr.41, 80335 München, Tel.(089)29160463, E-Mail info@inputseminare.de

 

zum Kontaktformular

 
     
     
INPUT e.V. | Sandstr. 41 | 80335 München | fon 089.291.604.63 | fax 089.291.344.5 | mail info@inputseminare.de